Neuer PETZE-Film: Informationen über ECHT STARK!

Informationen über die Präventions-Ausstellung ECHT STARK! für Förderschulen und Behindertenhilfe

PETZE-Geschäftsführerin Ursula Schele informiert Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Erziehungsberechtigte und Kinder darüber, was Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 10 in der Ausstellung ECHT STARK! über ihre Körper, ihre Sexualität, ihre Grenzen und über gute und schlechte Geheimnisse lernen sollen.

ECHT STARK! bietet Mädchen und Jungen mit Lernschwierigkeiten bzw. geistiger Behinderung einen Erlebnisrahmen, in dem sie sich spielerisch und handlungsorientiert mit den Präventionsprinzipien auseinandersetzen können:

  • Mein Körper gehört mir!
  • Ich kenne gute und schlechte Gefühle.
  • Es gibt gute und schlechte Geheimnisse.
  • Es gibt angenehme und unangenehme Berührungen.
  • Ich darf NEIN sagen.
  • Ich kann mir Hilfe holen.

Das wichtigste Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass sie Rechte haben und sich Hilfe holen, wenn ihre Grenzen missachtet werden. Denn Hilfe holen ist kein petzen!

Ein Handbuch für Lehrkräfte „Prävention? – ECHT STARK!“ erleichtert eine kontinuierliche und nachhaltige Bearbeitung des Themas im Unterricht durch die zahlreichen Unterrichtsideen und Kopiervorlagen.

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Neuer PETZE-Film: Die bunte Welt der PETZE

Die bunte Welt der PETZE – PETZE Prävention sexueller Gewalt

PETZE-Geschäftsführerin Ursula Schele informiert über die Arbeit der PETZE zur Prävention von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Hier stehen Kinderrechte im Mittelpunkt.

Prävention wird vermittelt mit den bunten interaktiven Wander-Ausstellungen der PETZE, die sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von der Kita über Schule bis zu Einrichtungen der Behindertenhilfe richten.

Ergänzt werden die Ausstellungen durch umfangreiches Begleitmaterial, das im PETZE-Shop erhältlich ist. Dabei gibt es ein gemeinsames Ziel: Mädchen und Jungen sind das Wertvollste auf der Welt!

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Pressemitteilung: Kinderrechte stärken Echt überall

PETZE feiert 3 Jahre erfolgreiche Arbeit mit Partnerregion Moshi Rural zum Schutz vor sexuellem Missbrauch

Kiel |19.10.2020.  Ein Sprichwort sagt: „Es braucht ein ganzes Dorf,  um ein Kind großzuziehen“. Es braucht aber eine ganze Stadt und zwar konkret die Landeshauptstadt Kiel und ihre tansanische Partnerregion Moshi Rural, um bessere Lebensbedingungen und Schutz für Jungen und Mädchen zu schaffen. Ursula Schele, Geschäftsführerin der PETZE:

„Prävention ist eine Investition in eine bessere Zukunft, lokal und global“.

Präventions-Ausstellung ECHT KLASSE! als Projekt „My life first!“ in Moshi, Tansania

Genau drei Jahre ist es heute her, dass sechzehn Aktive in Kiel und Moshi das Projekt „My life first!“ besiegelt haben. Es basiert auf der Präventionsausstellung ECHT KLASSE, die regelmäßig durch Kieler Grundschulen tourt und jetzt auch durch den Verein Tusonge (http://www.tusongecdo.org/) in Moshi gezeigt wird.

Hilfe für Kinder in Not

In den letzten Jahren wird endlich mehr über sexuellen Missbrauch und Gewalt an Kindern berichtet. Der Campingplatz von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster: Alle wissen, wie verbreitet und fürchterlich Missbrauch ist. Auch vor Kiel macht das Problem nicht halt. Es sollte keine Erwachsenen mehr geben, die nicht hinsehen, nicht zuhören und nicht handeln, wenn Kinder in Not sind.
Betroffene Kinder sprechen etwa sieben Erwachsene an, bevor ihnen geholfen wird. Das ist ein Drama. PETZE will erreichen, dass Kinder schneller Hilfe bekommen und lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen, zu schlechten Geheimnissen und Übergriffen „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen. Alle können aktiv dazu beitragen, dass Hilferufe nicht mehr überhört werden. Das gelingt durch Aufklärung und Fortbildung von Fachkräften und mit altersangemessenen Präventionsprojekten.

PETZE-Fortbildungen und -Ausstellungen national und international

Mit Fortbildungen und Ausstellungen, die im Jahr über 50.000 Kinder erreichen, trägt die PETZE aktiv dazu bei, dass Fachkräfte, Eltern und Kinder über sexuellen Missbrauch und Gewalt informiert sind und lernen, Wege aus der Gewalt zu finden. Der Parcours „ECHT KLASSE – Spielstationen zum Starksein“ tourt jetzt 9 x in Deutschland, sogar flächendeckend in der Schweiz und in Mosambik als „Meo corpo es meo!“. Und jetzt seit genau 3 Jahren mit Hilfe der Landeshauptstadt Kiel und Bingo Lotto in Schulen und Gemeinden in Moshi Rural. Hier hat sie den Titel „My life first!“, denn mehr noch als in Kiel, geht es in Moshi Rural um die Vermittlung der grundlegenden Kinderrechte. In Moshi Rural kooperiert die PETZE mit dem Menschenrechtsverein TUSONGE. Die Kieler Delegation hat im Oktober 2018 deren Arbeit vor Ort erlebt und ist überzeugt, von dem großem Engagement und der hoher Qualität in der Arbeit für Kinderechte.

Gerade in Pandemiezeiten müssen Mädchen und Jungen aktiv geschützt werden, in Kiel und seiner Partnerregion Moshi Rural in Tansania. Die PETZE macht das mit interaktiven und ermutigenden Präventionsausstellungen leichter. Ursula Schele regt daher alle Kielerinnen und Kieler an, sich für den Kinderschutz stark zu machen:

„Holen Sie eine unserer Projekte in die Kita oder Schule Ihrer Kinder oder Enkel, bestellen und verschenken Sie die bunten Präventionsmaterialien oder spenden Sie, damit die wichtige Arbeit zur Stärkung der Mädchen und Jungen in der Region Moshi in Tansania und bei uns in Kiel trotz Coronakrise fortgesetzt werden kann“.

Damit das gelingt werden aktuell Flyer in Kiel verteilt. Nähere Informationen finden Sie unter: www.petze-kiel.de

Foto: Die Delegation aus Kiel in Moshi Rural mit der Geschäftsführerin des PETZE-Instituts Ursula Schele (rechts im Bild), PETZE-Institut. 

PDF

Download der Pressemitteilung Kinderrechte stärken Echt überall – PETZE feiert 3 Jahre erfolgreiche Arbeit mit Partnerregion Moshi Rural zum Schutz vor sexuellem Missbrauch

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH
Ursula Schele
Dänische Straße 3-5
24103 Kiel
Tel.: (0431) 9 11 85
petze@petze-kiel.de
www.petze-kiel.de

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Neuer Flyer zu Präventions- und Schutzkonzepten: Sexuellem Missbrauch keinen Raum geben!

Was Schulen & Horte tun können. So geht‘s!

Was ist ein Schutzkonzept?

Sie können in Ihrer Schule oder Ihrem Hort dazu beitragen, Übergriffe und sexuellen Missbrauch zu verhindern – sowohl innerhalb Ihrer Klasse und Schule, als auch im privaten Umfeld der Schüler*innen. Da alle Täter*innen strategisch und geplant vorgehen, darf der Schutz vor ihnen nicht dem Zufall überlassen 
bleiben. Es braucht ein Konzept! 

Ein Schutzkonzept ist ein lebendiger und offener Organisationsentwicklungsprozess, der alle Beteiligten und den sozialen Nahraum miteinbezieht.

Jede Schule kann ein Schutz- und Kompetenzort werden. Die meisten Schüler*innen erleiden Übergriffe außerhalb der Schule. Durch die Arbeit an einem Schutzkonzept wird die Handlungskompetenz bei einer Vermutung von sexualisierter Gewalt gestärkt.

Wie entsteht ein Schutzkonzept?

Die Verantwortung liegt beim Schulträger und der Schulleitung. Lehrkräfte, Pädagog*innen, Schüler*innenvertretung und Elternschaft sollten von Anfang an in den Prozess eingebunden werden und ihn aktiv mitgestalten.

Es hat sich bewährt, mit einer Potenzial- und Risikoanalyse zu beginnen, die eine Befragung beinhalten kann. Nach einem Auftakt für möglichst alle Beteiligten (z.B. im Rahmen eines Schulentwicklungstages) entwickeln Schulleitung und Präventionsteam die einzelnen Bausteine.

Parallel können Fortbildungen und Präventionsmaßnahmen anlaufen. Bei einer Präsentation werden allen die verankerten Ergebnisse und das vernetzte Hilfesystem vorgestellt.

Melden Sie sich gerne für ein kostenloses Auftragsklärungsgespräch in der PETZE. Wir entwickeln dann gemeinsam ein bedarfsgerechtes Angebot für Ihre Schule oder Hort.

PDFFlyer Schutzkonzepte für Schule und Hort als PDF zum Download

Vorschau:

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PETZE-Institut für Gewaltprävention ist beim digitalen 25. Deutschen Präventionstag dabei

Kiel | 25.9.2020. Am Montag, 28. und Dienstag, 29. September streamt der Deutsche Präventionstag (DPT) seinen Jubiläumskongress online und live aus dem Fernsehstudio des Medienprojektzentrums Offener Kanal Kassel (MOK Kassel). Wir als PETZE beteiligen uns am diesjährigen Kongress mit digitalen Materialien für Jugendliche und Fachkräfte im Infopool. Außerdem sind viele Institutionen dabei, die verschiedene Workshops und Informationen anbieten. Wir freuen uns darauf, wenn wir Sie als Zuschauer*innen begrüßen dürfen. Alle Highlights zum Programm sind auf der Website des DPTs einzusehen. PETZE-Institut für Gewaltprävention ist beim digitalen 25. Deutschen Präventionstag dabei weiterlesen

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Live-Fortbildungs­angebote für Schulsozialpädagog*innen und Pädagog*innen der offenen Ganztagsschule 2. Halbjahr 2020

Angebote für Einzelpersonen aus Schulsozialarbeit und offenem Ganztag

In unregelmäßigen Abständen bieten wir Fortbildungen zu verschiedenen Themen in unseren Räumen in Kiel an. Hier können sich Einzelpersonen anmelden. Die Fortbildungen finden bei einer Teilnahme ab 8 Personen statt. Melden Sie sich bitte bis zu 2 Wochen vor dem jeweiligen Termin bei uns an! Live-Fortbildungs­angebote für Schulsozialpädagog*innen und Pädagog*innen der offenen Ganztagsschule 2. Halbjahr 2020 weiterlesen

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Pressemeldung: Eloquent, beliebt, gutaussehend und Täter

Sexualisierte Gewalt und das Konsumieren von Missbrauchsdarstellungen ist eine geplante Tat, dahinter stecken meist empathische und beliebte Täter

Kiel |18.09.2020. Lügde, Münster, Bergisch-Gladbach, … Orte des Verbrechens an Kindern, die in den Medien in den letzten Wochen und Monaten sehr präsent waren. Dahinter stecken aber nicht die Orte selbst, sondern Menschen. Täter, die diese Orte in ungewollter Weise prominent machten. Denn schaut man sich die Dunkelfeldzahlen an, ist davon auszugehen, dass in jedem Ort in Deutschland Opfer und dementsprechend auch Täter*innen leben (vgl. verschiedener Studien). Pressemeldung: Eloquent, beliebt, gutaussehend und Täter weiterlesen

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Spende der Sparda-Bank Hamburg eG Filiale Kiel über 3.000 € für das Projekt ECHT! Mein Recht!

Die genossenschaftliche Sparda-Bank unterstützt gemeinnützige Organisationen und Vereine, die sich für Hilfsbedürftige einsetzen, die besonders unter der derzeitigen Pandemie leiden. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hat die Bank drei Kieler Einrichtungen ausgesucht, die sich über eine Spende von jeweils 3.000 Euro freuen dürfen. Am Mittwoch, 19. August, erhielten der Verein Groschendreher e.V., die Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung und die Präventionseinrichtung Petze den symbolischen Spendenscheck. Stefan Oesterreich, Filialleiter der Sparda-Bank Hamburg eG in Kiel, übergab die Spenden gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer an Vertreter*innnen der drei Kieler Einrichtungen. Spende der Sparda-Bank Hamburg eG Filiale Kiel über 3.000 € für das Projekt ECHT! Mein Recht! weiterlesen

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Prävention in Kitas zu Zeiten von Corona

Zwischen März und Mai fand auch in schleswig-holsteinischen Kitas ausschließlich Notbetreuung von Kindern statt, deren Sorgeberechtigte „systemrelevant“ arbeiten. Mittlerweile gewährleisten die Einrichtungen wieder Betreuung für alle Kinder, müssen aber aus Gründen des Infektionsschutzes unter oft erschwerten Bedingungen arbeiten. Direkte Kontakte vieler Menschen aus unterschiedlichen Haushalten sind aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nicht möglich; Elternabende können nicht stattfinden und größere Einrichtungen arbeiten in Kohorten, d.h. teilweise dürfen sich auch die Teams nicht gemeinsam in (engen) Räumen aufhalten. Prävention in Kitas zu Zeiten von Corona weiterlesen

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Pressemeldung: Kindesmissbrauch überall in Deutschland

Logo - Hänsel + Gretel - Deutsche KinderschutzstiftungPRÄVENTIONSBÜRO PETZE // PETZE-INSTITUT FÜR GEWALTPRÄVENTION GGMBH                                         

 

PRESSEMELDUNG

Kindesmissbrauch überall in Deutschland: Jetzt nicht länger reden. Auch die aktuellen Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs gleichen einer Pandemie. Diesen grausamen Taten muss mit kompetenter Prävention, beginnend in der Kita, bis hin zu konsequenter Strafverfolgung begegnet werden.

Kiel/Karlsruhe, 11.06.2020. Wieder einmal betonen die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, wie betroffen sie die aktuell aufgedeckten Taten in Münster machen. Wenn wir sexuellen Missbrauch in der realen und der digitalen Welt verhindern wollen, reicht das leider nicht aus. Ja, es ist wichtig, Kinder zu stärken aber verantwortlich sind ausschließlich die Erwachsenen. Die Polizei muss personell und technisch aufgerüstet werden, Gerichte müssen schneller arbeiten können und Fachstellen besser ausgestattet sein. Zudem müssen alle Akteure noch besser vernetzt arbeiten. Und vor allem muss Betroffenen erst geglaubt und dann geholfen werden. Pressemeldung: Kindesmissbrauch überall in Deutschland weiterlesen

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PETZE – Prävention von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch