Archiv der Kategorie: Presseerklärung

Pressemitteilung: PETZE-Institut für Gewaltprävention gewinnt mit der interaktiven Wanderausstellung ECHT MEIN RECHT! den 6. mitMensch Preis!

Stuttgart | 28.09.2022. Der Bundesverband evangelische  Behindertenhilfe e.V. (BeB) schrieb zum sechsten Mal den  mitMenschPreis aus. Gesucht wurden Projekte und Initiativen, die insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Aus knapp 70 Projekten wurden fünf Gewinner*innen gewählt und die Wanderausstellung ECHT MEIN RECHT! und dessen innovativen Materialien als erstplatziertes Projekt gekürt. Die Wanderausstellung wurde in Kiel entwickelt und Schirmherr ist Daniel Günther. Die Projektverantwortlichen waren bei der Preisverleihung in Stuttgart und durften persönlich den Preis entgegennehmen. 

Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, Rektorin der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Laudatorin und Jury-Mitglied sagte dazu:

„[…] Die Ausstellung beschreitet damit neue Wege: Sie will Menschen mit Behinderung nicht nur vermitteln, dass sie ein Recht auf Sexualität haben, sondern auch, dass sie selbst und auch ihre Partner*innen ein Recht auf Selbstbestimmung haben! […] Die Jury kam zu dem Ergebnis, dass wirklich alle Kriterien, die bei der Auswahl preiswürdiger Projekte berücksichtigt werden, von „ECHT MEIN RECHT!“ erfüllt sind!“

Institutionen können die Ausstellung bundesweit ausleihen und die Präventionsmaterialien zur Nachhaltigkeit bei PETZE erwerben. Weitere Informationen sowie Filme finden Sie unter: https://www.petze-institut.de/projekte/echt-mein-recht-fuer-maenner-und-frauen-mit-lern-schwierigkeiten/

„Menschen mit Lernschwierigkeiten, sog. geistige Beeinträchtigung, deren Sexualität und das Erleben von sexualisierter Gewalt – all das sind extreme Randthemen unserer Gesellschaft. 
Es ist daher ein wertvolles Zeichen, dass gerade dieses Projekt, dass all diese Themen umfassend sichtbar macht, als Sieger-Projekt ernannt wurde“,

so Ann-Kathrin Lorenzen, Projektleiterin und Fachbereichsleitung für den Bereich Teilhabe.

Heike Holz, Geschäftsführerin des PETZE-Instituts:

„Es ist großartig, dass die innovative Kraft des Projektes durch das Gewinnen des Preises anerkannt wird. Diese Ausstellung schafft tagtäglich Veränderung und den Kulturwandel hin zu einer inklusiveren Gesellschaft.“

Wir laden Sie herzlich ein, über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt zu berichten. Bitte wenden Sie sich an: 
petze@petze-kiel.de oder 0431/ 92333. 

Über das PETZE-Institut für Gewaltprävention:
Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist seit 30 Jahren zentrales Anliegen des PETZE-Institut für Gewaltprävention. Wir bilden Erwachsene, die mit Kindern, Jugendlichen und
erwachsenen Schutzbefohlenen in Kiel, Schleswig-Holstein und darüber hinaus fort.

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH,
Dänische Straße 3-5
24103 Kiel
V.i.S.d.P. Ann-Kathrin Lorenzen, Petze Institut für Gewaltprävention gGmbH, Kiel


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Pressemitteilung ECHT MEIN RECHT gewinnt mitMenschPreis

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Pressemitteilung: Projektstart zur Prävention von sexueller Gewalt unter Jugendlichen in SH

#UNDDU? – Mach dich stark! Gegen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen

Bundesweite Bewegung gegen sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen startet in Schleswig-Holstein

Das PETZE-Institut für Gewaltprävention erhält den Zuschlag, das Projekt der bundesweiten Bewegung #UNDDU? in Schleswig-Holstein als Modellregion durchzuführen. #UNDDU? ist eine bundesweite Bewegung zur Prävention von und Intervention bei sexueller Gewalt unter Jugendlichen und zielt darauf ab, sexuelle Gewalt unter Jugendlichen zu stoppen. 

Kiel | 17.06.2022 Laut dem aktuellem Forschungsstand haben etwa die Hälfte der 14-16-Jährigen in Deutschland nicht-körperliche sexuelle Gewalt und rund ein Viertel körperliche sexuelle Gewalt durch Gleichaltrige erlebt. Der Hashtag #UNDDU? lädt ein im Netz zu diskutieren: Was können Jugendliche tun, wenn sie von sexueller Gewalt betroffen sind? Wie können sich Jugendliche helfen, wenn sie sexuelle Gewalt unter Peers beobachten? Was machen Jugendliche, wenn sie sexuelle Gewalt ausgeübt haben? Mehr Infos zum Projekt unter: https://innocenceindanger.de/projekte/unddu/.

Entwickelt hat die bundesweite Bewegung #UNDDU? die NGO Innocence in Danger, die Internet-Spezialist:innen, Jurist:innen, Kinderschutzorganisationen, Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, Politiker:innen und nationale Aktionsgruppen zusammenbringt, um die öffentliche Meinung im Bereich des sexuellen Kindesmissbrauchs zu sensibilisieren und humane,  technische und finanzielle Ressourcen zu mobilisieren. Ziel der Organisation ist der weltweite Schutz der Kinder vor Missbrauch, besonders auch im Internet. Mehr unter www.innocenceindanger.de.

Julia von Weiler, Geschäftsführerin von Innocence in Danger aus Berlin:

„#UNDDU? Ein Hashtag kann eine große Wirkung entfalten, siehe #metoo. Oft denken wir, es ist okay, wenn uns etwas passiert, das sich nicht gut anfühlt. Vielleicht weil es uns so alltäglich und „normal“ vorkommt. Aber das stimmt nicht. Mit #UNDDU? wollen wir zeigen, wie viele Jugendliche das Problem kennen – und dass wir alle etwas dagegen tun können.“

Im Rahmen des geförderten Projektes werden Workshops für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte angeboten, um auf das Thema aufmerksam zu machen, um Handlungsoptionen zu vermitteln und um sich aktiv gegenseitig stark zu machen.

Das Projekt wird evaluiert durch die Forschungsgruppe „in puncto: pfaender & team GmbH“. #UNDDU? wird finanziert und begleitet durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Geschäftsführerin des PETZE-Instituts Heike Holz:

„Über die Zusage als Durchführende der Modellregion freuen wir uns sehr; das ist eine großartige Möglichkeit viele kostenreduzierte Angebote für Schleswig-Holstein in diesem Themenfeld machen zu können. Wir freuen uns auf den Austausch mit Fachkräften und Jugendlichen, die bei der Entwicklung des Projektes beteiligt waren. Dass Influencer:innen und Creater:innen den Hashtag und das Thema unterstützen, ist sehr wichtig für die Akzeptanz. Digitale Kommunikation ist für Jugendliche nach Corona wichtiger als jemals zuvor.“

Über das PETZE-Institut für Gewaltprävention:

Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist seit fast 30 Jahren zentrales Anliegen des PETZE-Instituts für Gewaltprävention. Das PETZE-Institut bildet Erwachsene, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Schutzbefohlenen arbeiten in Kiel, Schleswig-Holstein und darüber hinaus fort. Für die Präventionsarbeit entwickelt das PETZE-Institut praxisnahe Materialien und Projekte. Bekannt ist die PETZE für ihre interaktiven Wanderausstellungen, die u. a. in Schulen, in der Behindertenhilfe und in Kitas Kinder und Jugendliche altersgerecht zu den Themen sexualisierte Gewalt, häusliche Gewalt und Grenzverletzungen sensibilisieren.

Wir laden Sie herzlich ein über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kiel und Schleswig-Holstein zu berichten. Bitte wenden Sie sich an: petze@petze-kiel.de oder 0431/92333.

PDFPressemitteilung als PDF zum Download: Projektstart #UNDDU zur Prävention von sexueller Gewalt unter Jugendlichen

 

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Pressemitteilung: Safer Internet Day 2022 – Neue barrierefreie Homepage mit Informationen rund um das Thema Gewalt mittels digitaler Medien

Kiel | 08.02.2022 einfach-sicher-online.com ist die neue barrierefreie Homepage des PETZE-Instituts für Gewaltprävention in Kooperation mit dem Frauennotruf Hannover, die durch eine Förderung aus dem Fonds für Barrierefreiheit entwickelt werden konnte. Themen sind unter anderem digitale und sexualisierte Gewalt, Cybergrooming und Hate Speech, aber auch Porno, Online Dating, Sexting und Hilfsmöglichkeiten.

Ann-Kathrin Lorenzen, Leitung des Bereichs Teilhabe im PETZE-Institut und Projektleitung der Homepage sagt dazu:

„Es scheint im Zeitalter der Digitalisierung fast banal eine
einfache Internetseite zu entwickeln, denn für viele Menschen mögen Schutz der eigenen Daten oder auch Online-Dating Normalität und kein großes Ding sein. Aber höher, schneller weiter bedeutet auch immer Ausschluss. Viele Menschen werden durch kaum barrierefreie Informationen und Aufklärung über Risiken und Schutzmöglichkeiten behindert, sicher zu surfen.“

Anhand verschiedener Umsetzungsmethoden, kann eine breite Zielgruppe an dem Vorhaben partizipieren. Gebärdenvideos machen es möglich auch jene Menschen zu erreichen, die diverse Vulnerabilitätserfahrungen machen, aber kaum Informationen
anhand von Gebärden erhalten. In jeden Planungsschritt der Website wurden Menschen mit Beeinträchtigung einbezogen.

„Es war auch unser Ziel Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen und daher sind wir sehr froh über die vielen Kooperationen mit diversen Beratungsstellen, die wir mit dem Projekt überzeugen konnten. Nun gilt es die Homepage bekannt zu machen, damit möglichst viele
Menschen erreicht werden“,

so Helena Behrens, Sozialpädagogin beim Frauennotruf Hannover Mitarbeitende im Projekt.

Wir laden Sie herzlich ein über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt zu berichten. Bitte wenden Sie sich an:
petze@petze-kiel.de oder 0431/ 92333.

 

Über das PETZE-Institut für Gewaltprävention:

Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist seit fast 30 Jahren zentrales Anliegen des PETZE-Institut für Gewaltprävention. Wir bilden Erwachsene, die mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen in Kiel, Schleswig-Holstein und darüber hinaus fort.

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH 
Dänische Straße 3-5
24103 Kiel
Tel.: 0431/ 92333
V.i.S.d.P.: Ann-Kathrin Lorenzen, PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH, Kiel, 0431 – 92 333

PDF Download der Pressemitteilung: Neue barrierefreie Homepage mit Informationen rund um das Thema Gewalt mittels digitaler Medien. Safer Internet Day 2022

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Pressemitteilung: Erfolgreiche Haushaltsverhandlungen zur Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt ab 2022 das PETZE-Institut für Gewaltprävention, um Gewaltschutz in der Behindertenhilfe effektiv umzusetzen.

Kiel | 15.12.2021 Der SSW hat sich dankenswerter Weise für die Belange für Menschen mit Behinderung und PETZE eingesetzt und einen dauerhaften Zuschuss in Höhe von 98.000 € erwirkt. Damit wird sehr wahrscheinlich nicht nur die amtierende Jamaika-Koalition, sondern auch die kommende Regierung die Förderung zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt gegen Menschen mit Behinderung im Land fest finanzieren.

Der Südschleswigsche Wählerverband hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Schließlich hat die Minderheitenpartei die Jamaika-Zustimmung zu ihrem Antrag auf institutionelle Förderung der PETZE zur Bedingung für ihr Votum für den Gesamthaushalt (des Landes Schleswig-Holstein) gemacht.

Der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Christian Dirschauer, freut sich über die durch den Zuschuss ermöglichte Planungssicherheit und erklärt:

„Menschen mit Behinderungen haben leider ein erhöhtes Risiko, Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung zu erleiden. Das ist hinlänglich bekannt und erwiesen. Noch dazu hat die Corona-Pandemie diese Situation verschärft. Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Und mit dem PETZE-Institut haben wir hierfür den absolut richtigen Partner an unserer Seite. Die Entwicklung eines derart umfangreichen Präventionsprojektes ist ambitioniert aber dringend nötig. Wir hoffen, dass die PETZE bald ihre Arbeit in diesem so wichtigen Bereich aufnehmen kann, und dass wir Dank der Zustimmung zu unserem Antrag viele Einrichtungen erreichen und möglichst viele Menschen mit Behinderungen vor Gewalt schützen können.“

Die Ausganglage macht deutlich, dass eine Finanzierung für diesen Bereich dringend notwendig ist. So zeigt die Studie BMAS – Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen – Bestandsaufnahme und Empfehlungen vom IfeS im Auftrag des BMAS (2021) , dass zur Umsetzung des Landesrahmenvertrags und der in § 37a SGB IX aufgenommenen Verpflichtung zu Gewaltschutzkonzepten, Einrichtungen der Eingliederungshilfe von externe Fachstellen begleitet werden müssen. Nur so kann nachhaltig für Schutz und Selbstbestimmung gesorgt werden.

Dazu Ann-Kathrin Lorenzen, Leitung des Bereichs Teilhabe im PETZE-Institut:

„Menschen mit Behinderung wurden bisher im Gewaltschutz nahezu vergessen, nochmal mehr unter der Pandemie. Hier haben wir einiges aufzuholen.“

Obwohl das PETZE-Institut für Gewaltprävention seit über 10 Jahren aktiv für die Verhinderung von Gewalt gegenüber Menschen mit Behinderung arbeitet und sich an verschiedenen bundesweiten (Modell-)Projekten beteiligt hatte, gab es bisher ausschließlich projektbezogene Finanzierungen und keine dauerhafte Förderung vom Land. 

„Wir sind sehr dankbar, dass unsere Arbeit auch in diesem Bereich vom Land Schleswig-Holstein ab Januar finanziell anerkannt werden wird“,

so Heike Holz, Geschäftsführerin des PETZE-Instituts für Gewaltprävention.

Wir laden Sie herzlich ein über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kiel und Schleswig-Holstein zu berichten. Bitte wenden Sie sich an: petze@petze-kiel.de oder 0431/ 92333.

Über das PETZE-Institut für Gewaltprävention:

Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist seit fast 30 Jahren zentrales Anliegen des PETZE-Institut für Gewaltprävention. Wir bilden Erwachsene, die mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen in Kiel, Schleswig-Holstein und darüber hinaus fort. Für die Präventionsarbeit entwickeln wir praxisnahe Materialien und Projekte. Bekannt ist die PETZE für ihre Wanderausstellungen, die u. a. in Schulen, in der Behindertenhilfe und in Kitas Kinder und Jugendliche altersgerecht zu den Themen sexualisierte Gewalt, häusliche Gewalt und Grenzverletzungen und sensibilisieren.

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH 
Dänische Straße 3-5
24103 Kiel
Tel.: 0431/ 92333
V.i.S.d.P.: Ann-Kathrin Lorenzen, PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH, Kiel, 0431 – 92 333

PDF Pressemitteilung: Erfolgreiche Haushaltsverhandlungen zur Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung

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Pressemitteilung: Generationenwechsel im PETZE-Institut

Kiel, 1. Februar 2021. Im POP-UP-STORE Holstein-Kaufhaus (Andreas-Gayk-Straße 7-11) wurde heute die langjährige Geschäftsführung und Gründerin der PETZE und des Frauennotrufs Kiel, Ursula Schele, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Kiels OB Dr. Ulf Kämpfer begrüßte die neue Geschäftsführerin Heike Holz (Diplom-Juristin und Kriminologin).

Abschied durch Oberbürgermeister und Vorstand

Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und der ehrenamtliche Vorstand des Frauennotrufs Kiel, Ulrike Krause und Christa Limmer, verabschiedeten die langjährige Geschäftsführerin Ursula Schele, Mitbegründerin des Frauennotrufs Kiel (1979), nach 40 Jahren aktiver Frauen-, Kinder- und Anti-Gewalt-Arbeit in den Ruhestand.

Zur Verabschiedung sagte Oberbürgermeister Kämpfer:

„Ursula Scheles Engagement für Frauen und Mädchen in Kiel und über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus ist herausragend. Sie hat sich mit großer Tatkraft als mutige Gestalterin und Wegbegleiterin für die Belange der Opfer von sexualisierter Gewalt eingesetzt. Das wichtige Thema Gewaltprävention verfolgt sie seit Jahrzehnten mit konsequenter Beharrlichkeit.  Für diesen außergewöhnlichen Einsatz bin ich ihr sehr dankbar.“

Der Nachfolgerin  Heike Holz wünschte er viel Erfolg und Freude in der Arbeit zum Schutz von Mädchen und Jungen in Kiel und ganz Schleswig-Holstein.

Christa Limmer, Vorstand im Frauennotruf Kiel und zuständig für das PETZE-Institut für Gewaltprävention:

„Gerade jetzt in der aktuellen Corona-Krise zeigt es sich überdeutlich, dass noch mehr und strukturell verankerte Schutz- und Präventions-angebote gemacht werden müssen. Alle Kinder sollen lernen, sich bereits bei ersten Grenzüberschreitungen Erwachsenen anzuvertrauen.“

Meilensteine der PETZE

Im Rückblick auf die Meilensteine in der PETZE-Arbeit nennt Schele das Kita Präventionsprogramm ECHTE SCHÄTZE!, das bereits weit über die Hälfte aller Kitas in Kiel erreicht hat und die zur Zeit in der Andreas-Gayk-Straße präsentierte Ausstellung ECHT MEIN RECHT!, die eindrücklich zeigt, wie Prävention für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten ganz praktisch, informativ, stärkend und motivierend umgesetzt wird. Ursula Schele dazu:

„Es waren und sind leider immer noch dicke Bretter, die in Institutionen bearbeitet werden müssen, aber im Laufe der letzten 40 Jahre habe ich gelernt, aus den Steinen, die uns beim Thema sexueller Missbrauch in den Weg gelegt werden, immer wieder Neues und Kreatives für den Schutz von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu bauen. Das Thema Sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen wird auf jeden Fall nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können. Wir haben es geschafft, das Tabu zu brechen. Nun muss strukturell und präventiv gearbeitet werden. Da ist es ein guter Zeitpunkt, Jüngere ans Werk zu lassen, die auch die Gefährdungen im Internet stärker in den Blick nehmen werden.“

Heike Holz als neue Geschäftsführerin

Heike Holz, die schon zuvor in der Präventionsarbeit gegen Sexualisierte Gewalt tätig war, freut sich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen.

„Es ist spannend, in einer so flexiblen NGO wie der PETZE zu arbeiten, in einem Team, welches stets bereit ist, neue Wege in der Präventionsarbeit zu gehen mit dem Ziel, möglichst alle Strukturen und Institutionen so aufzustellen, dass Kinderschutz nicht von Zufall und Engagement Einzelner abhängt.“

#PräventionIstNichtUmsonst

Zurzeit läuft eine Social-Media-Kampagne der PETZE „Prävention ist nicht umsonst“ (#PräventionIstNichtUmsonst; #SexualisierteGewalt auf Facebook, Instagram und Twitter), zu der Dr. Ulf Kämpfer am heutigen Tag das folgende Statement beisteuert:

„Prävention hilft, damit aus Kieler Kindern starke Erwachsene werden.“

Wir laden Sie herzlich ein, über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutz vor Sexualisierter Gewalt in Kiel und Schleswig-Holstein zu berichten. Bitte wenden Sie sich an: petze@petze-kiel.de oder 0431/ 92333.

 

Über das PETZE-Institut für Gewaltprävention:

Der Schutz von Kindern vor Sexualisierter Gewalt ist seit fast 30 Jahren zentrales Anliegen des PETZE-Instituts für Gewaltprävention. Wir bilden Erwachsene fort, die mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen – in Kiel, Schleswig-Holstein und darüber hinaus – umgehen. Dafür entwickeln wir praxisnahe Materialien und Projekte. Bekannt ist die PETZE für ihre Wanderausstellungen, die u. a. in Schulen, in der Behindertenhilfe und in Kitas Kinder und Jugendliche altersgerecht zu den Themen Sexualisierte Gewalt, Häusliche Gewalt und Grenzverletzungen sensibilisieren.

V. i. S. d. P. Heike Holz, Dänische Straße 3 – 5, 24103 Kiel, www.petze-institut.de

PDFPressemitteilung Generationenwechsel im PETZE-Institut für Gewaltprävention als PDF zum Download

 

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Pressemitteilung: Prävention ist nicht umsonst: Kinder vor sexueller Gewalt schützen

Kiel, den 4. Januar 2021. Ministerpräsident Daniel Günther setzt ein deutliches Zeichen für die aktuelle Online-Kampagne des PETZE-Instituts für Gewaltprävention. Mit seinem klaren Statement: „Jedes Kind in unserem Land muss vor sexueller Gewalt geschützt werden. Prävention hilft dabei, Kinder zu stärken. Danke, PETZE, für diese wichtige und wertvolle Arbeit.“ wird deutlich, dass Prävention eine gute Investition in die Zukunft ist.

Im vergangenen Jahr haben nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch viel eklatante Fälle von sexueller Gewalt an Kindern in der ganz realen und in der digitalen Welt die breitere Öffentlichkeit erschüttert. Die Krise verstärkt die Problematik der Not und der Isolation der Betroffenen und so hat Petze eine Social Media Kampagne gestartet, die auch bundesweit auf große und oft auch prominente Resonanz stößt. Ursula Schele, seit 30 Jahren Geschäftsführerin der Petze, lässt nicht locker zu betonen, dass Empörungswellen allein nicht ausreichen, um sexueller Gewalt den Nährboden zu entziehen:

„Wir brauchen nach wie vor mehr in allen relevanten pädagogischen Bereichen mehr Information über Täterstrategien, Folgen und Signale, aber vor allem konkrete Maßnahmen für Schutz und Intervention. Wir brauchen dringend mehr verantwortungsvolle Erwachsene, die hinsehen, zuhören, das Gehörte verstehen und besonnen aber konsequent handeln. Da ist es gut, dass unser Ministerpräsident klare Prioritäten setzt.“

Die Petze verbindet die Sensibilisierungskampagne mit einem Spendenaufruf, denn die Präventionsausstellungen werden unter den geltenden Hygienebestimmungen nur selten an Schulen gezeigt. Ursula Schele:

„Wir wollen neue digitale Formate erproben, um noch mehr Eltern, wohlwollende Erwachsene und potentiell Helfende aus den Bereiche Kita, Schule, Jugend- und Behindertenhilfe, sowie Kirchen und Vereinen zu erreichen.“  

Wirklich alle sind aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen, indem sie aus ihrer jeweiligen Perspektive ein klares Statement für Prävention und ein Portraitfoto an die PETZE senden: petze@petze-kiel.de

Die Statements werden u.a. den folgenden Hashtags auf Twitter, Facebook und Instagram verbreitet: #petzenhilft, #sexualisierteGewalt, #PraeventionIstNichtUmsonst; #praevention

V.i.S.d.P.: Ursula Schele, Petze Institut für Gewaltprävention gGmbH, Dänische Str. 3 – 5, 24103 Kiel, www.petze-kiel.de 

PDFDownload der Pressemitteilung: Ministerpräsident Daniel Günther – Prävention ist nicht umsonst

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Pressemitteilung: Kampagnenstart Prävention ist nicht umsonst #petzenhilft

Provokativer Kampagnenstart

Das PETZE-Institut für Gewaltprävention startet heute den Hashtag #petzenhilft. In den sozialen Medien (Facebook, Twitter und Instagram) soll fernab aktueller Skandale in Münster, Heidelberg und Lüdge rund um den sexuellen Missbrauch an Kindern unter dem Slogan „Prävention ist nicht umsonst!“ jetzt sichtbarer werden, dass Prävention eine echte Investition in die Zukunft ist. Pressemitteilung: Kampagnenstart Prävention ist nicht umsonst #petzenhilft weiterlesen

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Pressemitteilung: Fröhliche Farben gegen finstere Themen – Tipps, die bereichern

Am 18.11. jährt sich zum 6. Mal der vom Europarat ausgerufene „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“. Passend dazu hat die PETZE neue Online-Formate für Eltern und Fachkräfte entwickelt (www.petze-kiel.de). Pressemitteilung: Fröhliche Farben gegen finstere Themen – Tipps, die bereichern weiterlesen

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Pressemitteilung: Höhere Strafen alleine reichen nicht – der neue Gesetzentwurf zur Bekämpfung sex. Gewalt

Höhere Strafen allein reichen nicht!

Die Bundesregierung will mit dem Gesetzesvorhaben zu einem besseren Schutz von Kindern durch schärfere Strafen, effektive Strafverfolgung, Verbesserungen bei der Prävention und Verankerung von Qualifikationsanforderungen in der Justiz kommen. Pressemitteilung: Höhere Strafen alleine reichen nicht – der neue Gesetzentwurf zur Bekämpfung sex. Gewalt weiterlesen

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Pressemitteilung: Kinderrechte stärken Echt überall

PETZE feiert 3 Jahre erfolgreiche Arbeit mit Partnerregion Moshi Rural zum Schutz vor sexuellem Missbrauch

Kiel |19.10.2020.  Ein Sprichwort sagt: „Es braucht ein ganzes Dorf,  um ein Kind großzuziehen“. Es braucht aber eine ganze Stadt und zwar konkret die Landeshauptstadt Kiel und ihre tansanische Partnerregion Moshi Rural, um bessere Lebensbedingungen und Schutz für Jungen und Mädchen zu schaffen. Ursula Schele, Geschäftsführerin der PETZE:

„Prävention ist eine Investition in eine bessere Zukunft, lokal und global“.

Pressemitteilung: Kinderrechte stärken Echt überall weiterlesen

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