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Nominiert: Ursula Schele für die Verleihung „25 Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft bewegen“ von EDITION F

Sie sind zentral für Bewegung im Kleinen wie im Großen: Frauen, die mit ihrer starken Stimme vorangehen, die mutig den Status quo hinterfragen und auch dann nicht leise sind, wenn alle anderen weitermachen wie bisher. Die Haltung zeigen und Ideen in die Welt tragen, auch wenn sie Gegenwind bekommen. Frauen, die neue Perspektiven zeigen und zum Um- und Nachdenken anregen, die konkret helfen oder Theorien entwickeln, um dann Dinge anzustoßen. Die sich in Politik einmischen, unsere Gesellschaft verändern und die Zukunft mitgestalten wollen.

In diesem Jahr wird zum sechsten Mal durch EditionF (in Kooperation mit Zeit Online und dem Handelsblatt) der „25 Frauen Award“ verliehen. Wir freuen uns sehr, dass dieses Jahr aus den über 1.000 nominierten Frauen in der Endrunde der 50 Frauen, die ab sofort gewählt werden können, Ursula Schele ist. Sie ist Geschäftsführerin des PETZE-Instituts für Gewaltprävention und Vorsitzende des bff (Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) – Frauen gegen Gewalt e.V. sowie Verbandsratsvorsitzende des Paritätischen in Schleswig Holstein:

„Ich habe mich natürlich sehr gefreut, nominiert worden zu sein. Spätestens seit meinem Auftritt bei Anne Will zum Thema ‚#metoo‘ (12. Novemeber 2017, https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/tv-talk-anne-will-zur-sexismus-debatte-verunsicherte-maenner-sind-in-einem-guten-zustand/20573920.html) weiß ich, wie ungemein wichtig die Medien und auch die ‚große Öffentlichkeit‘ sind, um mit unseren tabuisierten Themen endlich richtig voranzukommen. Aktuell arbeiten wir im bff und im LFSH (Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V.) an der Umsetzung der sog. Istanbul-Konvention, ein europäisches Rechtsinstrument. Das ist ein großer Schritt, denn lesen wir hier genau nach, ist mit der Ratifizierung im letzten Jahr ‚der Staat Feminist geworden!‘ (siehe dazu auch die kurzen Statements von vielen starken Frauen und einigen Männern dazu unter der Kampagne ‚Ab jetzt!‘ (www.ab-jetzt.org).“

Bereits im Studium setzte sich Ursula Schele für die Belange von Frauen ein und war Mitbegründerin des Frauenzentrums in Kiel. Vor 40 Jahren war sie eine der Aktiven im ersten Frauennotruf in Schleswig-Holstein als Mitarbeiterin im Frauennotruf Kiel. Nachdem im Themenfeld „Sexueller Missbrauch an Kindern“ durch mutige Betroffene mehr Öffentlichkeit hergestellt werden konnte, ist Schele seit 1993 primär in der Prävention tätig und leitet als Geschäftsführerin das PETZE–Institut für Gewaltprävention gGmbH.

„Ich arbeite nun schon fast 35 Jahre gegen sexuelle Gewalt und dafür, dass aus dem Nein zu Gewalt endlich ein echtes JA zur sexuellen Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen wird. Deshalb ist mir wichtig, auf die unverzichtbare Arbeit der Frauenberatungsstellen, des Kinderschutzes und der Frauenhäuser hinzuweisen. Unsere Wurzeln liegen im feministischen politischen Ehrenamt und in der Frauenbewegung. Bis heute ist das professionelle und bürgerschaftliche Engagement tausender Frauen der Kern unserer Bewegung. Wir müssen unsere Themen in den nächsten Jahren struktureller angehen. Die Aufgaben auf mehr Schultern verteilen. Gemeinsam sollten wir daran arbeiten, dass die Verantwortung für eine geschlechtergerechte Welt von morgen bei der gesamten Zivilgesellschaft liegt und nicht allein bei Frauen oder gar nur bei Frauenberatungsstellen.“

In diesem Sinne nutzt Ursula Schele ihre Stimme, um etwas zu verändern, aber auch immer wieder unbequeme Wahrheiten auszusprechen, auch dann, wenn Verwaltung oder Politik sie nicht mehr hören wollen. Immer wieder setzt sie sich auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für die Rechte und den Schutz von Frauen, Männern, Migrant*innen und Mädchen und Jungen ein.

Nähere Informationen, Veröffentlichungen und weitere Aktivitäten finden sich auf der Homepage der PETZE: www.petze-kiel.de oder unter www.frauen-gegen-gewalt.de sowie www.lfsh.de.

Die Abstimmung läuft ab sofort und noch bis zum 30. März auf https://editionf.com/article/25-Frauen-die-mit-ihrer-Stimme-unsere-Gesellschaft-bewegen-2019-Abstimmung-50-Nominierte-

Am 17. Mai werden die Preisträgerinnen beim Event der EDITION F bekannt gegeben und vorgestellt.

Bff Fachtagung #menschenrechte gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Die BFF (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) Fachtagung #menschenrechte – Fachberatungsstellen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Konzepte für die Zukunft. in Kassel war ein voller Erfolg. Geschäftsführerin Katja Grieger, ihr tolles Team, der Vorstand und die Verbandsrätinnen freuen sich über zwei  Tage inspirierende Vorträge, Foren, Informationen und Workshops. Bff Fachtagung #menschenrechte gegen geschlechtsspezifische Gewalt weiterlesen

Internationaler Frauentag 2018 in Kiel: JA heißt JA! SEX ist wenn beide wollen … alles andere ist Gewalt.

Internationaler Frauentag: JA heißt JA! SEX ist wenn beide wollen ... alles andere ist Gewalt.8.3. Internationaler Frauentag

In Kiel gehen wir für sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße.

JA heißt JA!
SEX ist wenn beide wollen …

… alles andere ist Gewalt.

2017 war „NEIN heißt NEIN!“ und § 177 StGB ein wichtiger Schritt. Jetzt geht es mit „JA heißt JA!“ weiter. Weitere Informationen unter: www.petze-kiel.de

 

Ab 01. Februar mehr Rechte für gewaltbetroffene Frauen in Deutschland

Der bff: Frauen gegen Gewalt e.V. begrüßt das Inkrafttreten der Istanbul-Konvention als bedeutsamen Meilenstein im Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. #IstanbulKonvention

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, bekannt als Istanbul-Konvention, stellt deutliche Anforderungen an die Gleichstellung und Nichtdiskriminierung, aber auch an die Prävention, Intervention und Unterstützung bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen (https://rm.coe.int/1680462535).   Ab 01. Februar mehr Rechte für gewaltbetroffene Frauen in Deutschland weiterlesen

Ursula Schele bei Anne Will zu: Die Sexismus-Debatte – Ändert sich jetzt etwas?

Gesamte Sendung

Gestern war Ursula Schele, die Geschäftsführerin der PETZE Kiel, in ihrer Funktion als Vorständin des BFF (Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) zu Gast in der Talkshow Anne Will. Thema war die aktuelle Sexismus-Debatte. Mit ihr zusammen diskutierten Heike-Melba Fendel, Gerhart Baum, Laura Himmelreich und Verona Pooth.

Hier der Link zur gesamten Sendung: 

http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-Die-Sexismus-Debatte-Aendert-sich-jetzt-etwas,diskussionsexismusdebatte100.html

Statement “Sexualität hat nichts mit Sexismus zu tun.”

Ursula Schele zu: Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas?
Ursula Schele, Foto: ARD/NDR

Ursula Schele vertrat verschiedene Statements, z. B. “Sexualität hat nichts mit Sexismus zu tun.” (Video 00:26 min)
Hier der Link dazu:
http://daserste.ndr.de/annewill/Sexualitaet-hat-nichts-mit-Sexismus-zu-tun,videoimport23192.html

Istanbul-Konvention

In der Sendung wies Ursula Schele auch auf die Istanbul-Konvention hin.  In dem Gesetz geht es um die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. In dieser sogenannten Istanbul-Konvention wird der Schutz von Frauen vor allen Formen von Gewalt in Deutschland weiter gestärkt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/deutschland-ratifiziert-istanbul-konvention/119928

Erste Anhörung von Betroffenen sexualisierter Gewalt im Sport

Als Vorsitzende des bff (Bundesverband der Frauenberatungsstellen) nahm unsere Geschäftsführerin Ursula Schele am 24. Juni 2017 am ersten öffentlichen  nationalen Hearing im EU Projekt „Voice zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Sport“ teil. Erste Anhörung von Betroffenen sexualisierter Gewalt im Sport weiterlesen