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Pressemeldung: Kindesmissbrauch überall in Deutschland

Logo - Hänsel + Gretel - Deutsche KinderschutzstiftungPRÄVENTIONSBÜRO PETZE // PETZE-INSTITUT FÜR GEWALTPRÄVENTION GGMBH                                         

 

PRESSEMELDUNG

Kindesmissbrauch überall in Deutschland: Jetzt nicht länger reden. Auch die aktuellen Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs gleichen einer Pandemie. Diesen grausamen Taten muss mit kompetenter Prävention, beginnend in der Kita, bis hin zu konsequenter Strafverfolgung begegnet werden.

Kiel/Karlsruhe, 11.06.2020. Wieder einmal betonen die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, wie betroffen sie die aktuell aufgedeckten Taten in Münster machen. Wenn wir sexuellen Missbrauch in der realen und der digitalen Welt verhindern wollen, reicht das leider nicht aus. Ja, es ist wichtig, Kinder zu stärken aber verantwortlich sind ausschließlich die Erwachsenen. Die Polizei muss personell und technisch aufgerüstet werden, Gerichte müssen schneller arbeiten können und Fachstellen besser ausgestattet sein. Zudem müssen alle Akteure noch besser vernetzt arbeiten. Und vor allem muss Betroffenen erst geglaubt und dann geholfen werden.

In Schule und Kita sollte endlich verpflichtend Prävention durch gute Fachleute umgesetzt werden. Schulen und Kitas müssen jederzeit handlungsfähig sein, wenn ein konkreter Verdacht auftritt. Die Gesellschaft als Ganzes sollte sich endlich bewusst werden, wie verbreitet Missbrauch ist. Weitaus mehr Kinder sind betroffen, als Täter angezeigt werden oder sich der Bürger gerne vorstellen mag. Pro Schulklasse sind etwa zwei Kinder betroffen. Es ist notwendig, dass nicht nur die Eltern, sondern das ganze soziale Umfeld wachsamer wird und sich von der verbreiteten Annahme: „so etwas gibt es bei uns nicht“ endgültig verabschiedet. Lügde, Würzburg, Münster, die Liste der realen Tatorte ist so lang wie das Postleitzahlenverzeichnis.

„Sexuelle, körperliche und seelische Gewalt an Kindern in Deutschland ist facettenreich grausam und bisweilen erschreckend professionell organisiert, was der Serverraum der Münsteraner Gartenlaube zeigt“,

sagt Jerome Braun, von der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel. Braun weiter:

„Kindesmissbrauch ist eine Pandemie, die nur durch eine echte Koalition all derer eingedämmt werden kann, die in Forschung und Praxis -legitimiert durch die Politik- national und regional vor Ort zusammenwirken, damit Kinder besser geschützt werden“, Braun ergänzt: „dazu gehören auch qualifizierte und flächendeckende Maßnahmen der Täterprävention“.

Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel und das Petze Institut aus Kiel setzen unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Franziska Giffey den gemeinsamen Kita-Präventionsplan „Starke Kinder Kiste!“ um, mit dem Ziel, 5.000 Kitas und damit 500.000 Kinder in Deutschland zu erreichen. Ganz aktuell warten 100 bereits durch Sponsoren finanzierte „Starke Kinder Kisten“ im Wert von insgesamt 230.000 Euro auf die Bewerbungen der Kitas.

„Drei oder vier Kitas teilen sich eine gesponserte Kiste und holen sich damit ein umfassendes auf Kinder und deren Bedürfnisse zugeschnittenes und bewährtes Präventionsprogramm in die Kita. Zudem werden Fachkräfte ermutigt hinzusehen, kompetent zu helfen und ‚nebenbei‘ wird das Schutzkonzept mit Leben gefüllt. Die „Starke Kinder Kiste!“ ist der frühste Schritt der gegangen werden kann. Aus fachlicher Sicht muss das systematisch geschehen, damit Kinder direkt in der Kita und in der Familie gestärkt werden“,

erläutert Ursula Schele von Petze.

„Wir wollen die „Starke Kinder Kiste!“ und das damit verbundene ‚Echte Schätze Präventionsprogramm‘ allen Kitas in Deutschland als freiwilliges Projekt ans Herz legen. Melden Sie sich, bevor noch mehr Kinder verloren gehen. Mit Nachdruck fordern wir auch die Politik auf, endlich eine gesetzliche Verpflichtung für die Prävention von Kita bis Oberstufe zu realisieren. Prävention, die alters- und entwicklungsgerecht angepasst an die konkreten Gefahren ist, denen potenziell alle Mädchen und Jungen nicht nur in Münster, sondern überall ausgesetzt sind“,

betonen Jerome Braun und Ursula Schele gemeinsam.

Bewerbungsunterlagen für Kitas um eine der aktuell 100 kostenlos zur Verfügung stehenden „Starke Kinder Kisten!“ zu erhalten unter: www.starkekinderkiste.de

 

Pressekontakt

Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel
Jerome Braun
0171-5285321
j.braun@haensel-gretel.de
www.haensel-gretel.de

PETZE Institut für Gewaltprävention 
Ursula Schele
0431 – 91185 oder 92333
ursula.schele@petze-kiel.de
www.petze-kiel.de

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PRESSEMITTEILUNG: Kinder erleiden Missbrauch da, wo jetzt niemand (mehr) hinsieht!

Die aktuelle PKS 2019 verzeichnet einen Anstieg von sexuellem  Missbrauch und eine dramatische Steigerung von Kindesmissbrauchsdarstellungen im Netz zum Vorjahr. Die digitale Welt ist aktuell wichtiger denn je. Aber sie hat auch gefährliche Schattenseiten. So ist die Sorge groß, dass in der Corona-Krise die Dunkelziffer noch weiter ansteigt.

Kiel, 03.04.2020. Die Analyse der kürzlich veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik zeigt einen erneuten Anstieg von sexuellem Missbrauch um +10,9 % zum Vorjahr. Zudem gibt es besorgniserregende Hinweise, dass sich in Ländern, die schon länger eine Ausgangssperre haben, die Fälle von Gewalt in der Familie während der Zeit der dortigen Isolation verdreifacht hätten (Quelle UBSKM). Das betrifft ganz besonders Kinder und Frauen. PRESSEMITTEILUNG: Kinder erleiden Missbrauch da, wo jetzt niemand (mehr) hinsieht! weiterlesen

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PRESSEMITTEILUNG Bundestag gibt Strafverfolgungsbehörde mehr Möglichkeiten im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch

– Ermittler haben nun die Möglichkeit mit künstlich erstellten Missbrauchsvideos Zugang zu Tauschforen zu erlangen und mögliche Täter zu überführen

Kiel | 20.01.2020. Sexueller Missbrauch wird täglich vielfach in Deutschland angebahnt und ausgeführt. Meist hinter verschlossenen Türen, in Familie und sozialem Umfeld. Und dennoch gelangen diese schrecklichen Gewalttaten über Aufnahmen an weitere Täter – öffentlich über das Internet – und doch kann es nur sehr schwer nachgewiesen werden. PRESSEMITTEILUNG Bundestag gibt Strafverfolgungsbehörde mehr Möglichkeiten im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch weiterlesen

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Neu im PETZE-Shop: Zwei Postkarten, Motiv mit Katze und mit Motiv Präventionshaus / Schutzkonzept

Ab sofort können diese beiden Postkarten für je 0,50 € plus Versand im PETZE-Shop bestellt werden:

Alle sagten DAS GEHT ECHT NICHT! Dann kamst Du, bist am Ball geblieben UND HAST ES EINFACH GEMACHT. PETZE BRINGT PRÄVENTION INS SPIEL!Motiv mit Katze:

Alle sagten DAS GEHT ECHT NICHT! Dann kamst Du, bist am Ball geblieben UND HAST ES EINFACH GEMACHT. PETZE BRINGT PRÄVENTION INS SPIEL!

Motiv Präventionshaus / Schutzkonzept: Motiv Präventionshaus zur Implementierung Ihrer  Schutzkonzepte, Rückseite: 5 nächste SchritteMotiv Präventionshaus / Schutzkonzept:

Motiv Präventionshaus zur Implementierung Ihrer  Schutzkonzepte, Rückseite: 5 nächste Schritte

 

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Vortrag zum Download: Hinsehen – Handeln? Helfen! von Prof. Dr. Julia Gebrande

Vortrag im Rahmen des Begleitprogramms 40 Jahre Frauennotruf Kiel Hinsehen – Handeln? Helfen! Unterstützung für Mädchen und Jungen nach sexualisierten Gewalterfahrungen von Prof. Dr. Julia Gebrande

PDF Datei zum Download

Der Vortrag wurde gehalten am Do 7. November 2019 >>> 18-21 Uhr


Vortrag: Hinsehen – Handeln? Helfen!

Unterstützung für Mädchen und Jungen nach sexualisierten Gewalterfahrungen

Kinder, die sexuellen Missbrauch erlebt haben, brauchen auch im Alltag Unterstützung. In diesem Vortrag steht der Umgang mit Betroffenen im Zentrum – wie können diese in ihrer Verarbeitung gestärkt werden? Denn nach wie vor bestehen häufig Gefühle von Unsicherheit und Überforderung, wenn sich ein Verdacht bestätigt –mit der Gefahr, dass nach dem Motto „lieber gar nicht als falsch“ gehandelt wird. Fachkräfte in Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen Jugend- und der Erziehungshilfe sind oft die ersten Ansprechpersonen und sind daher im Laufe ihres Berufslebens immer wieder mit dem spezifischen Hilfebedarf konfrontiert, den Kinder haben, die sexuell missbraucht wurden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekt KiMsta zeigen auf, was Fachkräfte und Umfeld tun können, um Kinder im Verarbeitungs-und Heilungsprozess zu helfen.

Referentin:

Prof. Dr. phil. Julia Gebrande, Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, Hochschule Esslingen, Autorin des Buches „Kinder mit sexualisierter Gewalterfahrung unterstützen“
Prof. Dr. phil. Julia Gebrande

Prof. Dr. phil. Julia Gebrande, Diplom-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin, Hochschule Esslingen, Autorin des Buches „Kinder mit sexualisierter Gewalterfahrung unterstützen“

Im Anschluss an den Vortrag setzen wir die schöne Tradition des PRÄVENTIONS-KLÖNSCHNACKS fort und wollen mit unseren Netzwerk- und Kooperationspartner*innen darüber ins Gespräch kommen, wie sich die Arbeit im Bereich Prävention und Intervention in Kiel und Schleswig Holstein weiter konkret verbessern lässt. Dafür stehen u. A. sowohl die Notruf Vorstandsfrau Christa Limmer als auch die Geschäftsführerin der PETZE Ursula Schele bereit und freuen sich auf neue Ideen – insbesondere im digitalen Zeitalter.

Eintritt frei

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Veranstaltungshinweis: Film “Gelobt sei Gott” – Wie laut müssen sie noch schreien?

EINLADUNG: Sondervorstellung am Mo., 7. Oktober 2019 um 20 Uhr im Studio Filmtheater am Dreiecksplatz mit Gesprächsgästen in Kooperation mit der PETZE-Institut für Gewaltprävention. Im Anschluss an den Film Gespräch mit Ursula Schele, PETZE-Institut für Gewaltprävention und Dennis Jahnke und Matthias Ehr, Mitarbeiter bei der Männerberatung. Veranstaltungshinweis: Film “Gelobt sei Gott” – Wie laut müssen sie noch schreien? weiterlesen

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Pressemitteilung des UBSKM zu Zahlen minderjähriger Gewaltopfer nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018

Pressemitteilung

Zahlen minderjähriger Gewaltopfer nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018

Berlin, 06.06.2019  Die Deutsche Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e.V. stellte am 6. Juni 2019 gemeinsam mit Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, Kathinka Beckmann, Professorin für klassische und neue Arbeitsfelder der Pädagogik der Frühen Kindheit an der Hochschule Koblenz und Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 zu kindlichen Gewaltopfern vor. Im Jahr 2018 sind 136 Kinder gewaltsam zu Tode gekommen. Fast 80 Prozent von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. […] Pressemitteilung des UBSKM zu Zahlen minderjähriger Gewaltopfer nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 weiterlesen

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Warum von sexuellem Missbrauch betroffene Kinder häufig schweigen und warum alle dabei helfen können, dass sich das ändert

Warum von sexuellem Missbrauch betroffene Kinder häufig schweigen und warum alle dabei helfen können, dass sich das ändert

Kiel | 10.04.2019. Anlässlich des Bilanzberichts der unabhängigen Kommission sexuellen Kindesmissbrauchs möchte das PETZE-Institut für Gewaltprävention, das seit 26 Jahren präventiv gegen sexuellen Missbrauch sowie sexualisierter Gewalt arbeitet, auf das Dilemma von Betroffenen aufmerksam machen. Warum von sexuellem Missbrauch betroffene Kinder häufig schweigen und warum alle dabei helfen können, dass sich das ändert weiterlesen

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Was Lehrerinnen und Lehrer wissen müssen

Der Umgang mit dem Thema Sexuelle Gewalt ist für viele Lehrkräfte mit Unsicherheiten und Berührungsängsten verbunden. Das Wissen um konkrete Präventions- und Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche ist jedoch unverzichtbar, soll das pädagogische Fachpersonal zu einem vertrauensvollen Ansprechpartner werden und passende Hilfe anbieten können. Buch: Sexualisierte Gewalt und Schule / Jetzt neu im PETZE-Shop weiterlesen

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